Ereignisreiche Wochen in Kerpen und Hahn
P10 beim ADAC Kart Masters in Kerpen bei strömendem Regen und P5 nach einer beherzten Aufholjagd durch das Feld beim WAKC in Hahn waren die eindeutigen Highlights der letzten, sehr ereignisreichen Wochen für Niki K. Die Masters-Rennen in Kerpen fanden bei sintflutartigen Regenfällen statt und führten zu einer zeitweisen Rennunterbrechung. Nach eher zähen Zeittrainings ging es für Niki K. in Kerpen von Startplatz 20 in einem Top-Starterfeld ins erste Rennen.
Nicht allen Bambini-Piloten schienen die widrigen Verhältnisse so gut zu liegen wie dem jungen Trierer, der sich beherzt durch das Feld und zeitweise bis auf P8 vorkämpfte. Durch einen Dreher unmittelbar vor dem vorzeitigen Rennabbruch wurde er dann auf P20 zurückgespült und hatte keine Gelegenheit mehr seine Position zu verbessern. In Rennen 2, das bei immer noch nassen Bedingungen stattfand lief es dann deutlich besser. Hochmotiviert ging Niki wieder ans Werk, kämpfte sich bis P10 nach vorne und konnte die Position diesmal halten.
„Das ich bei meinem zweiten Masters-Rennen unter die ersten 10 fahren würde, hätte ich vor der Saison nie gedacht“, war das zufriedene Resümee von Niki zu seinem Einsatz in Kerpen. Nur eine Woche späte ging es dann am zurückliegenden Wochenende weiter mit dem WAKC in Hahn. Von Startplatz 4 mit nur hauchdünnem Abstand zu dem zweit- und drittplatzierten ging es für Niki ins erste Rennen. Leider schlich sich bereits in der ersten Runde der Fehlerteufel ein und Niki musste sein Kart mit einer defekten Zündspule abstellen.
Die defekte Zündspule war vor dem Rennen durch die technischen Kommissare ausgegeben worden. Unbeeindruckt von dem Ausfall nahm Niki K. dann vom Ende des Starterfelds Rennen 2 auf. Mit beindruckenden Überholmanövern kämpfte er sich, auch zu Freude vieler Zuschauer, beherzt bis auf P5 nach vorne. „Vom Speed des Materials her, wäre in beiden Läufen ein Podiumsplatz drin gewesen. Wir hatten einfach Pech. Spaß gemacht hat’s trotzdem!“, so der junge Trierer nach dem Rennen.



