Niklas Krütten weiter im Aufwind
Auch am zweiten Rennwochenende der neuen Saison unterstrich der junge Kartfahrer Niklas Krütten seine Ambitionen in dieser Saison und beeindruckte mit starkem Speed. Beim traditionellen Winter Cup auf dem South Garda Circuit in Lonato war er in allen Sessions schnellster deutscher Starter. Im Vorfinale am Sonntag lag der 13-Jährige aussichtsreich auf Podiumskurs, bevor ein Fehler eines Hintermannes den Trierer einen bereits sicher geglaubten dritten Platz kostete.
Während am ersten Testtag noch der Regen dominierte, schien an den restlichen Tagen des Rennwochenendes die frühlingshafte italienische Sonne. 268 Spitzenfahrer aus 34 Nationen trafen sich auf dem South Garda Circuit in Lonato zum traditionsreichen Winter Cup, dem zweiten internationalen Kräftemessen der noch jungen Saison.
Bereits in den freien Trainings zeigte Niklas Krütten einen beindruckenden Speed. Mit seinen Rundenzeiten war der junge Wilde bei den 69 Startern in seiner Klasse OK Junior durchgängig vorne mit dabei. Diese starke Leistung untermauerte der Nachwuchsfahrer aus Trier am Freitag mit einem 12. Platz im Zeittraining. Von Platz sechs ging es anschließend in den ersten Vorlauf, doch ein Problem mit dem Vergaser bremste Niklas aus und er wurde als 15ter abgewunken. Über Nacht wurden die technischen Probleme aussortiert und Niklas überzeugte in den Vorläufen am Samstag mit den Plätzen drei und neun. Der 13. Gesamtrang nach den Vorläufen in einem internationalen Spitzenfeld unterstrichen erneut die Fortschritte, die der junge Pilot des Ricky Flynn Motorsport Teams in den letzten Wochen gemacht hat.
Am Finaltag hatte Niklas ein Top-5 Ergebnis im Visier und lieferte für seine Mannschaft und Fans eine überzeugende Leistung ab: Mit seinem fahrerischen Talent machte er im Vorfinale von Platz sieben startend, Runde um Runde Plätze gut und lag vielversprechend auf einem aussichtsreichen dritten Rang. Doch eine Podiumsplatzierung sollte dem 13-Jährigen verwehrt bleiben, denn ein Hintermann fuhr ihm nach einem Zweikampf von hinten seitlich auf und Niklas schied durch einen Dreher im Vorfinale aus.
„Die Richtung stimmt und ich war zum ersten Mal ganz vorne mit dabei“, so Niklas. „Das Team hat einen tollen Job gemacht. Mit einem Quäntchen mehr Glück wäre heute ein Podiumsplatz drin gewesen. Aber wir sind ganz dicht dran. Es ist ein tolles Gefühl, als schnellster deutscher Starter vorne mitmischen zu können.“
Für den jungen Trier geht es bereits diese Woche weiter zu Testfahrten nach Castelletto di Branduzzo, wo am 6. März auf dem Circuit 7 Laghi das Auftaktrennen der WSK Super Masters Series stattfindet.



